Übersicht über die zukünftigen Ausstellungen

Kunst trotz(t) Armut Bochum

11.10.2017 – 30.10.2017

10 Jahr nach der Eröffnung der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ des  Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland  im Oktober 2007 in Berlin wird sie vom 11. bis  30. Oktober 2017  in Bochum präsentiert.

Aus Anlass des 90 jährigen Jubiläums der “ Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V.“  sind zahlreiche Werken  von 16 Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf unterschiedlichste Art dem Themenfeld Obdachlosigkeit und Armut genähert haben, zu Gast in der  Evangelischen Hochschule Rheinland Westfalen Lippe in Bochum.

Neben renommierten Künstlerpersönlichkeiten sind auch von Armut betroffene Künstler mit ihren Arbeiten in der Ausstellung vertreten. Sie alle laden  in besonderer Weise dazu ein, den eigenen Blick auf  eine (un)sichtbare Lebenswelt zu richten.

Seit Gründung des Vereins „Ortsverband für Innere Mission Bochum“ im Jahr 1927 durch die damaligen evangelischen Kirchengemeinden der Stadt begleiten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie Menschen aller Altersstufen in  ihren oft sehr schwierigen Herausforderungen, vor die sie ihr Leben stellt. Armut mit all ihren Facetten  ist dabei ein herausragendes Thema in der Wohnungslosenhilfe aber auch ein Querschnittsthema für alle Fachdienste und Ortsgemeinden.

Im Zusammenhang der Ausstellung besteht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, sich bei  Ausstellungsbesuchen und den Angeboten des Begleitprogramms mit Kunst, besonderen Lebenswelten  und sozialem Handeln auseinanderzusetzen.

Ausstellungseröffnung: Mittwoch 11. Oktober 2017 um 15 Uhr

Aula der Evangelischen Hochschule RWL
Immanuel-Kant-Str. 18 – 20
44803 Bochum.
Ausstellungszeitraum: 11. Oktober 2017 bis 30. Oktober 2017
Täglich außer sonntags
Der Eintritt ist frei.

Ort: Aula der Evangelischen Hochschule RWL

Kunst trotz(t) Armut macht Station in Herzogsägmühle

19.10.2017 – 03.12.2017

Herzogsägmühle präsentiert die Wanderausstellung Kunst trotz(t) Armut – mit Werken von Joseph Beuys, Harald Birck, Wienfried Baumann, Wolfgang Bellwinkel und Künstlern, die in ihrem Leben selbst von Armut betroffen sind.

Armut, Obdachlosigkeit und soziale Ausgrenzung werden gerne übersehen. Kunst blickt genau hin. Sie macht sichtbar, was nicht offensichtlich ist. Sie richtet den Blick auf Verstecktes. Sie schärft den Blick für Ungewohntes. Die Ausstellung ist ein stiller Appell an Betrachter, über Ausgrenzung, soziale Teilhabe und gesellschaftliche Anerkennung von Betroffenen nachzudenken. Sie stellt die Frage: Wie fühlt es sich an, am Rand der Gesellschaft zu stehen? Die Interpretationen der Kunstwerke sind so vielfältig wie, das Leben wohnungsloser Menschen selbst. 

Herzogsägmühle ist ein Ort der Hilfe und wird getragen vom Verein "Innere Mission München - Diakonie in München und Oberbayern e.V. Gegründet 1894 als Arbeiterkolonie, ist Herzogsägmühle heute ein Sozialdorf mit über 900 Einwohnern, mitten im Pfaffenwinkel gelegen. Hier finden Menschen im Rahmen einer offenen Dorfgemeinschaft Hilfe, die aufgrund einer Behinderung, einer seelischen Erkrankung oder sozialer Benachteiligung Unterstützung suchen und nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben streben. Dörfliches Leben mit einer lebendigen Vereinskultur, Schulen, einer Kirchengemeinde, Festen und kulturellen Angeboten bestimmen das gesellschaftliche Miteinander. 

Die Wanderausstellung "Kunst trotz(t) Armut" wird in Herzogsägmühle im Rahmen einer Ausstellungsreihe präsentiert. Besucher erfahren in einer weiteren Ausstellung "Im Abseits oder Mittendrin? 120 Jahre Herzogsägmühle" mehr über die wechselvolle Geschichte dieses Ortes als soziale Einrichtung oder können sich den vielfältigen Facetten des Heimatbegriffs auf dem neu eröffneten digitalen Themenweg "Was ist Heimat?" nähern. Eine moderne Art der Dorferkundung via Tablet oder Smartphone.

Vernissage Kunst trotz(t) Armut:
Donnerstag 19. Oktober 2017 um 18.30 Uhr
Dorfplatz 6
86971 Peiting-Herzogsägmühle

Ausstellungszeitraum: 19. Oktober bis 3. Dezember 2017

Der Eintritt ist frei.

Ort: Deckerhalle in Herzogsägmühle

Evangelischer Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V.(EBET)
Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe

Caroline-Michaelis-Str. 1
10115 Berlin
Tel.: (0 30) 65 211-16 52
Fax: (0 30) 65 211-36 52
E-Mail: wohnungslose@diakonie.de

Projektleiter und Kurator
Andreas Pitz
Tel.: (01 70) 2 23 52 88
E-Mail: pitz-nierstein@t-online.de